Rund eine halbe Million Besucher pro Jahr erklimmen den höchsten Gipfel Deutschlands. Davon waren statistischen Erhebungen zufolge im Jahr 2009 knapp 40 Prozent ausländische Touristen. Die meisten kamen zwar aus Europa, in den letzten Jahren wurde jedoch trotzdem ein enormer Anstieg von Gästen vor allem aus den arabischen Ländern verzeichnet. In diesem Jahr wurden fast 10.000 arabische Touristen pro Monat gezählt. Viele davon haben noch nie im Leben Schnee erlebt und freuen sich daher im Winter insbesondere auf die Schlitten, die auf dem Gletscher der Zugspitze kostenlos benutzt werden können. Für die Gäste aus dem Nahen Osten ist in dem Restaurant auf der Zugspitze sogar ein Gebetsraum eingerichtet worden. Auf dem Gipfel ist aber auch die Kapelle Maria vorzufinden. Sie ist vom jetzigen Papst Kardinal Joseph Ratzinger geweiht worden und als die höchst gelegene Kirche Deutschlands ein beliebter Ort für Hochzeiten. Ferner besteht auch eine Übernachtungsmöglichkeit in einer Berghütte für den Preis von 26 Euro pro Person und Nacht in einem gemütlichen Mehrbettzimmer. Frühstück gibt es für ein paar mehr Euro auch noch dazu.
Mit der Zugspitze kann man auch den Besuch eines weiteren Gipfels kombinieren. Auf der Alpspitze zum Beispiel, wurden in 2011 zwei Erlebnispfade eröffnet, und eine spektakuläre Aussichtsplattform bietet ein atemberaubendes Alpen-Panorama. Soche Kombi-Angebote haben auch zum Ziel, den Touristenandrang auf der Zugspitze etwas einzudämmen. Denn an Tagen mit mehr als 4000 Besuchern müssen diese für einen Platz in den Gondolen stundenlang anstehen. Außerdem sollen die Gäste dadurch auch auf weitere beeindruckenden Orte in unmittelbarer Nähe der Zugspitze aufmerksam gemacht werden.